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Der Fledermauskasten – ein Zuhause für die kleinen Flattertiere

 

Fledermäuse und Flughunde sind besondere Säugetiere – sie können fliegen. 900 verschiedene Arten dieser Flattertiere verteilen sich rund um den Globus. In Mitteleuropa leben Haus- und Waldfledermäuse.

Fledermauskasten

Abendsegler und Wasserfledermaus finden in Baumhöhlen, Astlöchern oder Totholz ein Zuhause. Das Mausohr und die Zwergfledermaus haben sich dem Menschen genähert und nutzen Spalten und Gebäuderitzen als Behausung.

Die Lebensweise der modernen Menschen bringt die Fledermäuse in Bedrängnis. In den Wäldern finden sie kaum Altholz; Mauerritzen oder Spalten in Häusern gibt es ebenfalls nur noch selten. (vgl. Naturschutzbund Deutschland)

 

Fledermäuse sind äußerst nützlich

In Deutschland heimische Fledermäuse ernähren sich vor allem von Insekten. Die Zwergfledermaus vertilgt mehrere 1000 Insekten pro Nacht – vor allem Mücken. Während ihres dreißigjährigen Lebens verputzt ein Tier ungefähr 5,4 Millionen Mücken und schützt den Menschen vor diesen Plagegeistern.(vgl. Steckbrief Fledermaus)

 

Ein Fledermauskasten hilft den Tieren

Fledermauskästen sind keine Vogelnistkästen. Sie dienen als Schlafquartier. Damit Fledermäuse die Kästen als Unterschlupf akzeptieren, sollten innen ausgewogene Temperaturen herrschen; die Sonne darf nicht direkt auf das Fledermaushaus scheinen. Der Kasten muss sie ausserdem vor Katzen, Mardern, Greifvögeln und Eulen schützen.


Die Top 3 der Fledermauskasten


Fledermausschutz geht über das Fledermaushaus hinaus

FledermauskastenMit einem Fledermaushaus schützen Sie einzelne Exemplare. Fledermäuse gelten als hochsoziale Tiere, die überwiegend in Schwärmen leben. Im Winter bevorzugen sie daher Ruinen und alte Gemäuer, in denen sie Halt finden und nahe beieinander Winterschlaf halten.

Sie wärmen sich gegenseitig, brauchen weniger Energie und ihre Überlebenschancen steigen. Darum braucht diese Tierart neben Fledermauskästen wieder mehr geeignete Quartiere. Als künstliches Winterquartier bieten sich Winterschlafsteine an. Diese Steine bestehen aus Holzbeton und wiegen elf Kilogramm.

Der Winterschlafstein bietet Ritzen und Höhlen in unterschiedlichen Formen. Die Tiere können darin zusammen die kalte Jahreszeit überstehen. Informationen zu den Fledermäusen und konkrete Schutzprojekte vor Ort kennen die regionalen Natur- und Umweltschutzgruppen.